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Für alle besorgten Mitmenschen, im Unterschied zu BSE und Vogelgrippe ist die Hundemalaria nicht auf dem Menschen übertragbar. Nach einer Inkubationszeit treten zuerst meist unspezifische Symptome auf. Der Hund ist matt, müde und appetitlos. Es können Bewegungsstörungen und Lahmheiten hinzukommen.Das akute Stadium der Erkrankung ist dann durch hohes Fieber (42°C) gekennzeichnet. Das wirksamste Mittel ist es, den Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken abzusuchen und diese mit einer Zange oder einem Haken zu entfernen. (Dieses ist auch bei der Anwendung aller anderen Mittel notwendig, da kein Mittel 100%ig wirkt, auch die schlimmste Chemiekeule nicht). Die Erreger der Babesiose werden durch Auwald-Zecken weitergegeben
Als Lebensraum bevorzugt die Auwaldzecke feuchte Gebiete wie Auwälder und Moore sowie Laubwälder. Bislang ging man bei der Babesiose von einer Übertragungszeit der Erreger von mindestens 72 Stunden aus. Früher drohte unseren Hunden allenfalls Gefahr , wenn sie ihre Halter im Sommerurlaub in den Süden begleiteten - ans Mittelmeer zum Beispiel. Mittlerweile gibt es die Auwaldzecke mehr oder weniger in ganz Deutschland, sagt Elke Deininger, Veterinärin bei der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes in München. Man führt das darauf zurück, dass sie sich auf unser Klima eingestellt hat, erläutert Götz. Immer häufiger werden Fälle bekannt, in denen Hunde verenden, weil sie von der Auwaldzecke befallen wurden. 'Wir hatten es schon, das die Krankheit zum Ausbruch kam und der Tod nach 24 bis 48 Stunden eingetreten ist, sagt Götz. Die Zecke überträgt laut Elke Deininger einzellige Parasiten, so genannte Babesien, auf den Hund. Sie wandern in sein Blut und zerstören die roten Blutkörperchen. Weil das bei der menschlichen Malaria ebenfalls passiert, wird die Babesiose auch 'Hundemalaria' genannt. Dabei ist es eigentlich keine, denn Malaria wird von Mücken übertragen, erläutert Prof. Eberhard Schein vom Institut für Parasitologie an der FU Berlin. Besonders tückisch ist die Babesiose deshalb, Schließlich ist im Urin eine Rötung zu erkennen - dann ist die Krankheit aber schon weit fortgeschritten, sagt Götz. Jeder Tag, der abgewartet werden, könne verhängnisvoll sein, ergänzt Schein. Je schneller die Babesiose erkannt wird, desto größer die Chance, dass das Tier geheilt wird. Hat der Halter einen Verdacht, sollte er zum Tierarzt gehen und ihn ausdrücklich auf die Krankheit ansprechen. Denn noch nicht alle Veterinäre in Deutschland denken sofort an die vergleichsweise neue Gefahr. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Hundehalter vom Beginn des Frühlings bis Ende Oktober Vorsorge treffen - mit Hilfe so genannter Spot-Ons. Diese flüssigen Präparate werden auf das Hundefell geträufelt.Man macht das am besten am Genick, erklärt Deininger. Von dort aus verteilt sich das Mittel auf das gesamte Fell, wenn sich der Vierbeiner bewegt. Die Spot-Ons werden von mehreren Herstellern angeboten, die Halter bekommen sie beim Tierarzt. In der Regel bieten die Präparate zweifachen Schutz: Erstens haben sie einen Repellent-Effekt. Das bedeutet, dass sich die Zecken gar nicht erst festsaugen, erläutert die Veterinärin. Gelingt es dem Parasiten trotzdem, wird er abgetötet. Alle vier bis fünf Wochen muss man das wiederholen. Angenehmer Nebeneffekt der Vorsorgebehandlung: Sorgen um ihre eigene Gesundheit müssen sich die Halter wegen der Babesiose nicht machen. Der Verlauf ist ähnlich wie bei der menschlichen Malaria, doch Menschen können sich damit nicht infizieren, sagt Elke Deininger. Und auch Halter von Katzen können nach Worten von Prof. Eberhard Schein aufatmen: Zwar seien die Tiere in südlichen Ländern nicht vor der Krankheit sicher. Aber bei uns gab es bisher keine Katzenbabesiose. Die den Hund infizierenden Babesienarten sind für den Menschen ungefährlich. Tipp: Zwei- bis dreimal pro Woche einsprühen,den Kopf auslassen. Noch ein Tipp aus der Humanmedizin: /r |
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Viele Hundebesitzer wissen nicht, |









