Über 50% der Welpen werden von Leuten gezüchtet, die immer die selbe Hündin nehmen oder nie mehr einen Wurf haben. Relativ wenige dieser Leute sind gut informiert, haben Erfahrung und machen einen guten Job. Das sind bestenfalls Würfe und keine Zucht. Nur sehr wenige sind so ausgestattet, daß eine angemessene Versorgung aller Welpen sichergestellt ist, bis sie in gute Häuser gestellt werden, unabhängig davon, wie lange das dauert. Ein weiterer großer Teil der Welpen sind durch "Hundehändler", die zahlreiche Würfe verschiedener Rassen haben, oder verkaufen, angeboten. Damit bleibt ein relativ kleiner Prozentsatz der Welpen, die von erfahrenen Menschen, die sich auf ein oder zwei Rassen konzentriert haben und der Steigerung der Zucht widmen, übrig.                                                                                                                                  

Wie kann man die GEWISSENHAFTIGKEIT eines Züchters feststellen?
Wenn Sie wegen eines Welpen fragen, wird Ihnen der Züchter ein ausführliches Interview nicht verweigern. Sie werden merken, dass sie nicht nur wegen des Geldes verkaufen, sondern um die Merkmale der Rasse zu bestätigen und einen Gesamtüberblick zur Auswertung ihrer Zucht zu erhalten. Ihnen ist es wichtig, daß der Hund ein gutes Zuhause findet. Ein guter Züchter kümmert sich auch noch nach der Abgabe um seine Nachzucht. Niemals würde ein guter Züchter um den Preis eines Welpen feilschen oder auf Auktionen anbieten. Alle Welpen werden mindestens geimpft und entwurmt und von einem Tierarzt begutachtet worden sein. Der Züchter wird die Herkunft der Welpen konkret nachweisen können. Nicht nur Eltern, sondern Großeltern und darüber hinaus. Nicht nur Titel und Farben, sondern Stärken und Schwächen der Persönlichkeit und Struktur. Der Züchter wird Ihnen sagen, welche genetischen Screenings (z. B. HD-Röntgen, Augenuntersuchung usw.) für die Rasse notwendig sind, und ist bereit, Probleme und Hintergründe von genetischen Screenings zu diskutieren (max. 5% aller Züchter)
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Man sollte sich die Zeit nehmen und den Aufwand nicht scheuen die Zwingerstätte komplett zu besichtigen, bevor der Welpe gekauft wird.              Sind Kleinkinder im Haus, sollten diese bei der Besichtigung dabei sein, um das Wesen der Hunde zu erfahren. Mindestens die Mutterhündin sollte besichtigt werden. Und zwar im Zusammensein mit ihren Welpen. Bei der Abholung des Welpen sollte man einen EU-Impfpaß, das Wurfabnahmeprotokoll, den Stammbaum und die Auswertungen der Elterntiere einfordern. Ein guter Züchter gibt auch die Adresse des Deckrüdenbesitzers frei.

Wie man einen guten Züchter findet

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